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Ein Haufen Wahrheit – Hundekot in Deutschland

Kein Ort für Geschäfte

Kein Ort für Geschäfte

Ich mag sehr gerne die Rubrik „Unnützes Wissen“ der Zeitschrift Brand Eins. Zum Welthundetag am 10. Oktober hat die ZEIT eine Seite voller interessanter Fakten zusammengetragen, die perfekt zu animalicious passen. Dazu gehört auch diese nette Aufbereitung an harten Fakten:

„Ein Hund produziert im Durchscnitt 300 Gramm Kot am Tag. Zählt man alle Hunde in Deutschland zusammen, kommt ein täglicher Berg von über 2000 Tonnen Hundekacke zusammen. Das ist soviel wie 400 Elefanten wiegen.“

Diese Zahlen machen ja durchaus Mut gefahrenlos Grünflächen zu betreten. Zumindest wiegen nur ALLE Haufen soviel wie Elefanten und sind einzeln optisch etwas zurückhaltender.

Die Beruhigung hält sich dennoch in Grenzen und führt zu immer mehr handgebastelten Hundehaufen-Verbotschildern. Denn leider ist die Erziehung nicht jedes Hundebsitzers in dieser Hinsicht geglückt. Vielleicht sollte man ein Modul in den Hundeschulen einführen, das sich mit der „korrekten Haufenbeseitigung im urbanen Kontext“ befasst. Das „Haufenmodul“ würde dann auch eine kleine Abschluss-Prüfung beinhalten, die bei erfolgreicher Absolvierung mit einem Zertifikat abschließt. Das würde dann nochmal als positive Bestärkung und Motivation das Haufenbeseitigungsbusiness aufleben lassen. Eventuell.

Was mein Leben reicher macht: Joggen mit Hund

Yeah. Alsterrunde bei Sonne, was gibt es Schöneres als den Tag so zu beginnen? Nur um es klar zu stellen, ich bin keine passionierte Läuferin und das heute morgen gehört eben noch zu dem „2015-wird-alles-anders-ich laufe-regelmäßig-auch-wenn-ich-viel-zu-tun-habe“ Vorsatz. Ich habe einige Pläne (wie gesagt „aus mit faul“) und dazu gehört auch das Joggen. Aber bei so einem Wetter ist es genial.

Poppy und neue Laufschuhe. Wir haben es geschafft.

Poppy und neue Laufschuhe. Wir haben es geschafft.

Es gibt in der ZEIT eine Rubrik auf der Leserseite, wo Leser kleine Anekdoten teilen zum Thema „was mein Leben reicher macht“. Inzwischen gibt es sogar einen Kalender mit gesammelten Glücksmomenten. Ich liebe diese Rubrik und werde manchmal auch ganz rührselig, weil sie einfach sehr viele kleine, feine Momente des Lebens aufgreift. Momente, die kostenlos sind und schön oder lustig oder skurril. Es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen.

Daran angelehnt möchte ich ab jetzt alle Dinge sammeln warum, Poppy mein Leben reicher macht. Und dazu gehört, das ist mir heute morgen klar geworden, das Laufen. Ich bin auch vor ihr schon gerne spaziert mit Freund, Freundinnen und Familie, aber jetzt macht es einfach noch viel mehr Spaß, weil ich mich darüber freue, wie Poppy sich freut.

Wetter spielt kaum noch eine Rolle. Man mag schlechtes Wetter zwar nicht mehr, aber es bekommt einen anderen Sinn. Dank Poppy jogge ich aber eben auch wieder. Spazieren ist Genuss, das Joggen eher effizienz getrieben (viel Auslauf in kürzerer Zeit), tut uns beiden aber gut.

Danke Poppy, du hast mich wieder ein bisschen sportlicher gemacht. Hund gegen Schweinehund.

Hunde im Schaufenster oder Doggyration

animalicious_Hunde in der Auslage

animalicious_Hunde in der Auslage

Ich war letzte Woche in Berlin unterwegs. Auf dem Weg zur ZEIT-Konferenz „Mode&Stil“ in der Augustrasse, sind mir diese entzückenden „Schaufensterpuppen“ beim Second Hand Store „Made in Berlin“ ins Auge gesprungen. Ich nehm sie alle.

Auf Nachfrage hin, wo man die kleinen Kerle bekommen kann, wurde mit die Balloonerie in der Eberswalder Straße in Berlin genannt. Die Webseite sieht zwar wenig einladend aus, aber aber aber…Cuteness schlägt Webdesign-Ansprüche.

Hundehaufenpoesie

animalicous_Zeit-Hundehaufenpoesie/ Foto Zeit 27.12.2013

animalicous_Zeit-Hundehaufenpoesie/ Foto Zeit 27.12.2013

Ich lese gerade die ZEIT nach. Selten, dass ich es mal schaffe in einer Woche die aktuelle zu lesen. Nunja, aber wenn ich sie achtloss wegwerfen würde, hätte ich dieses kleine Fundstück verpasst. ZEIT Autoren schreiben in der Rubrik „Reisen“ über das, worauf sie sich 2014 freuen.

Bei Thomas Gross sind das tatsächlich aus dem Schnee erwachende Hundehaufen. Jetzt fehlt nur noch der Schnee, Haufen gibt es ja leider haufenweise:)

„We are all animals“ – Tiere auf dem Kopf

picture via me0wbox.tumblr.com

picture via me0wbox.tumblr.com

Zum Winterrevival in dieser Woche gibt es an dieser Stelle noch einen kurzen Vermerk zum Tiermützentrend, bevor wir hoffentlich den Frühling endlich in voller Länge in die Arme schließen können.

Seit 2010 konnte man zumindest in den modisch progressiveren Gebieten ausgefallende Tiermützen aus Kunstfell entdecken. Die New York Times berichtete über die „primitive animal faces“, die sich durch die Mützeninvasion, eingeleitet durch Anbieter wie SpiritHoods.

Alexander Mendeluk, der Gründer von SpiritHoods erklärt das Phänomen folgendermaßen: “People put on these hoods, let loose, act like a kid again and don’t have to be judged. They want to roll with their friends and have a good time. We’re all animals and we like pretending that we’re animals.”

In Berlin ging, zumindest optisch, dieser Trend in diesem Winter weiter. Statt des New Yorker Fake Furs wird hier die alternative Variante mit Strick vertreten. Erwachsene wärmen sich vollkommen ernsthaft mit kleinen Fröschen, Pandas, Eulen oder Katzen. Die Liebe zum infantlien Gebärden ist nicht neu, erfährt aber immer neue und überraschene Ausprägungen. Die ZEIT hat in dieser Woche der Tierkopfmütze sogar ein paar Zeilen gewidmet und erteilt den wertvollen Rat: „Man sollte darauf achten, ein Tier zu tragen, das einem steht und nicht klüger aussieht, als man selbst.“

also, OBACHT beim HAUBENKAUF!

Und wer nicht das passend Animalische für sich findet, der kann auch selbst tätig werden. Das Buch „Animal hat“ von Lydia Klös hilft dabei.

"Animal hat" Buchcover, picture via Thalia.de

„Animal hat“ Buchcover, picture via Thalia.de

The Power of Cute

Ich habe heute ein interessantes Kurzinterview mit dem japanischen Professor Hiroshi Nittono in der aktuellen Ausgabe der ZEIT gelesen. Es bestätigt meine tiefe Überzeugung von der „Power of Cuteness“. Japan hat mit „Kaweii“ das Land mit dem größten Einfluss und kann schon als eine Art Herzstück des Niedlichen bezeichnet werden. Der Professor für kognitive Psychologie hat Studien durchgeführt, die belegen, dass niedliche Tierbilder im Büro die Produktivität bei der Arbeit steigern können. Welpen funktionieren dabei besonders gut.

„Possierliche und liebenswürdige Dinge machen uns nicht nur glücklicher, sondern sie schärfen auch unsere Konzentration.“, so der Professor.

Wer einen Blick auf meinen letzten Büroarbeitsplatz wirft, dem muss ich nicht mehr viel über meine Aufmerksamkeit und Laune während der Arbeit sagen…

 

mein alter Arbeitsplatz

mein alter Arbeitsplatz